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Geschichtsseminar: Der Aufbau der SPD nach 1945

Details

Datum:
29. Juni
Zeit:
18:00 bis 21:00
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Eintritt:
7,00EUR
Schlagworte

Veranstaltungsort

Wilhelm-Pfannkuch-Haus
Humboldtstr. 8 A
34117 Kassel,
Deutschland

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Veranstaltende

SPD Hessen-Nord – Bildungsarbeit
Telefon:
0561-7001021
E-Mail:
bildung.hessen-nord@spd.de

Präsenzseminar

Referenten: Arnd Eisner und Raimund Hug-Biegelmann, M.A., SPD-Bezirk Hessen-Nord

In der zwölfjährigen Verbotszeit während der nationalsozialistischen Diktatur (1933-1945) waren die Führungskader der SPD durch Verfolgung, Exil, Krieg und Vertreibung stark reduziert worden, sodass ein Anknüpfen an die Zeit der Weimarer Republik auch in den organisationsstarken Bezirken nicht ganz einfach war. Dennoch gab es vielerorts Initiativen zur Wiedergründung der SPD schon ab Mai 1945, die oftmals von den Besatzungsmächten mehr behindert als gefördert wurden. Überregionalen Führungsanspruch erhoben sowohl Otto Grotewohl mit dem „Zentralausschuss“ in Berlin als auch Dr. Kurt Schumacher mit seinem „Sekretariat“ in Hannover. Unter dem Einfluss der Reste des Exilvorstands der SoPaDe mit Erich Ollenhauer kam es schließlich zu getrennten Wegen in den drei westlichen und in der sowjetischen Besatzungszone. Während dort die SPD mit der KPD zur SED zusammengeschlossen wurde, betrieben im Westen Schumacher und Ollenhauer die organisatorische Wiedergründung der SPD. Die Gründungsfeier der Kasseler SPD im Oktober 1945 wurde auch zur Initialzündung des Wiederaufbaus der Organisationsstrukturen im Bezirk Hessen-Nord. In ganz Hessen konnte die SPD „nahezu unmittelbar an ihre Erfolge aus der Weimarer Republik anknüpfen“. Beflügelt durch die Erfolge bei den ersten Wahlen entwickelte sich die SPD hier „zu einer breiten Sammlungsbewegung, die es verstand, linke bis konservative Milieus an sich zu binden“ (W. Schroeder).

Vermittelt werden u. a. folgende Inhalte

  • Verbot, Verfolgung, Untergrund, Exil: Die SPD 1933 bis 1945
  • Auseinandersetzungen über den Führungsanspruch zwischen Exilvorstand der SoPaDe (Ollenhauer), Zentralausschuss (Grotewohl) und „Büro Dr. Schumacher“
  • Überblick über die Wahlerfolge der SPD 1945 bis 1949 (Kommunalwahlen 1946 und 1948 sowie Landtagswahl 1946 in Hessen, Bundestagswahl 1949
  • Wiederaufbau der Parteiorganisation in Kassel und im Bezirk Hessen-Nord

Pandemiebedingt ist die Teilnehmendenzahl auf 12 beschränkt. Wir erheben einen Teilnahmebeitrag  von 7,00 €. Incl. Getränke und kleinbem Imbiss, der auf das Konto des SPD-Bezirks Hessen-Nord bei der Kasseler Sparkasse, IBAN: DE44 5205 0353 0200 0821 16, BIC: HELADEF1KAS zu überweisen ist. Mit Zahlungseingang wird die Anmeldung gültig. Die Stornofrist beträgt 48 Stunden.

Download 2022-06-29 SPD nach 1945 Einladung (PDF, 566 KB)