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23. Mai 2013

Hessen im Bundesvorstand der AG Selbst Aktiv

Georg Einhaus, Christina Philippi; Ralf Wenzel
Hätte das jemand geglaubt, Hessen ist mit 3 Vorstandsvertretern von insgesamt 14 Mitgliedern im Bundesvorstand der AG Selbst Aktiv vertreten und somit der stärkste Landesverband auf Bundesebene. Ein großer Erfolg für das gesellschaftliche Querschnittsthema - der Inklusion.

Zum Bundesvorsitzenden wurde Karl Finke gewählt. Wir wünschen ihm viel Erfolg bei seinen wichtigen und weitreichenden Entscheidungen. Mit Georg Einhaus stellt die SPD Hessen-Süd nicht nur einen der vier stellvertretenden Bundesvorsitzenden auch der SPD Bezirk Hessen-Nord stellt mit Christina Philippi und Ralf Wenzel zwei der insgesamt 9 Beisitzerinnen und Beisitzer im neu gewählten Bundesvorstand. Das ist ein beeindruckender Erfolg für die SPD Hessen, dass nunmehr die politische Teilhabe der Menschen mit physischer und psychischer Beeinträchtigung an politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen Wirklichkeit geworden ist.

Insgesamt war Hessen mit 10 Bundesdelegierten (4 Delegiertenmandate aus Hessen-Nord und 6 Delegiertenmandate aus Hessen-Süd) von insgesamt 50 anwesenden Delegierten der stärkste Landesverband bei der Gründungskonferenz der AG Selbst Aktiv am 4. Mai 2013 in Berlin. Sichtbar wurde hierdurch eindeutig, dass die SPD Hessen das Thema erkannt hat und die Notwendigkeit der gesellschaftlich-politischen Inklusion von Menschen mit Behinderungen als politischer Themenschwerpunkt für eine glaubwürdige, gerechte und solidarische Einbeziehung von Akteuren auch realisieren will.
Barrierefreiheit soll nicht nur in den Köpfen von Politikern, sondern in den Köpfen der Menschen unserer Gesellschaft die Kernaufgabe unseres politischen und sozialen Handelns werden.

Es gilt daran zu arbeiten, die Themen der Zukunft für eine gerechtere Gesellschaft, die inklusiv denkt, zu gestalten. Nicht nur im Rahmen der barrierefreien Infrastrukturförderung, sondern vor allem durch die Schaffung von Rahmenbedingungen, die Menschen gleichwertig mit allen ihren Talenten und Kompetenzen am gesamten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Leben einbezieht.

Wir wollen nicht über Menschen mit Behinderung sprechen und Entscheidungen treffen, sondern mit ihnen. Jede/r muss, erst recht als Betroffene/r, daher angemessen beteiligt werden. Die Zukunft mit gestalten sollte daher ohne Ausschluss von Menschen durch Exklusion eine gesamtgesellschaftliche politische Zielsetzung sein.

Es gilt noch viele gesellschaftliche Hindernisse, aber vor allem Blockaden aus den Köpfen der Menschen zu räumen, die diesen Weg bremsen. Glück auf SPD Hessen zum Aufbruch in eine inklusive Gesellschaft.