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01. Mai 2017
SPD-Bezirksvorsitzender Manfred Schaub

1. Mai 2017: Wir sind viele. Wir sind eins.

Der 1. Mai 2017 steht unter dem zentralen Motto "Wir sind viele. Wir sind eins.“
Dieser Leitspruch unterstreicht den Anspruch der Gewerkschaften, für eine Vielzahl von Menschen einzutreten: Junge und Alte, Frauen und Männer, Migrantinnen und Migranten, Beschäftigte, Erwerbslose, Rentnerinnen und Rentner. Sie kämpfen für mehr soziale Gerechtigkeit und stehen für eine Gesellschaft, die die Würde der Menschen auch in der Arbeitswelt respektiert und schützt. Die Gewerkschaften demonstrieren am 1. Mai für eine soziale, tolerante, demokratische und solidarische Gesellschaft in Deutschland und in Europa.

„Wir Sozialdemokraten stehen dabei an ihrer Seite im Kampf für gerechte Löhne, soziale Sicherheit und gute Arbeit und die Stärkung einer demokratischen und solidarischen Europäischen Gemeinschaft“ sagte der SPD-Bezirksvorsitzende Manfred Schaub. Diese Themen, so Schaub, seien aktueller denn je. Aber auch die aktuellen Bestrebungen für eine besserer Bildungspolitik und bessere Ausstattung der frühkindlichen Bildung gehören zu den Punkten, die wir aufgreifen.

Im Jahr der Bundestagswahl weist Schaub darauf hin, dass viele Reformen der vergangenen Monate, die auf Initiative der SPD in der Bundespolitik umgesetzt wurden, den gewerkschaftlichen Forderungen Rechnung tragen.

Zur Stärkung der Solidarität im Betrieb gegen Lohndumping und betriebliche Zwei-Klassen-Gesellschaft hat die SPD in der Bundesregierung ein Gesetz zur Verhinderung von Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen vorgelegt. Für uns gilt: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!
Mit der Schaffung flexiblerer Möglichkeiten für den Renteneinstieg wurde ein Schritt zu mehr sozialer Gerechtigkeit vollzogen.
Für diese Reformen musste und muss hart gestritten werden. Noch immer sind die Attacken konservativer Kräfte mit dem Ziel, das Rad wieder zurückzudrehen, nicht verstummt. Aber die SPD wird hier nicht zurückweichen. Und wir wollen noch vieles anpacken.

• die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsplätzen
• gebührenfreie Bildung, das Recht auf Qualifizierung – und mehr Schutz in der Arbeitslosenversicherung
• eine starke Tarifbindung und mehr Demokratie im Betrieb!
• eine selbstbestimmte Arbeitszeit mit mehr Zeit für Familie
• die paritätische Finanzierung der Krankenversicherung
• eine auskömmliche Rente für alle
• und über allem steht der gemeinsame Einsatz für eine friedliche Welt.

Gemeinsam mit den Gewerkschaften werden wir den notwendigen Wandel weiter angehen und die Arbeit und die Gesellschaft der Zukunft gestalten.

Wir stehen an der Seite der Gewerkschaften und werden mit Nachdruck unsere Stimmen erheben für eine solidarische Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft. Wir streiten für Teilhabe und Gleichberechtigung, für gute Arbeit und ein gutes Leben für alle.